Ingelfingen

Wir laden Sie herzlich ein zur „Kochertaler Genießertour“

Ingelfingen, staatlich anerkannter Erholungsort an der Württemberger Weinstraße – ehemalige Fürstenresidenz – Weinort im Schlösser- und Burgenland Hohenlohe.

Zahlreiche Bodenfunde aus der jüngeren Steinzeit, der Hallstattzeit und der La-Tene-Zeit beweisen, dass unsere Markung schon seit etwa 5000 Jahren (mit Unterbrechungen) besiedelt wird. Urkundlich wird Ingelfingen erstmals im Jahr 1080 n. Chr. in einer Urkunde des Klosters Comburg bei Schwäbisch Hall genannt. Neuere Überlegungen gehen davon aus, dass diese Schenkung erst im Jahre 1090 n. Chr. erfolgt sein müsste. Die 2. Nennung erfolgt im Jahre 1248, als Papst Innozenz IV. das Kloster Comburg in seinen Schutz nimmt und dabei außer Besitzungen in Stein und Künzelsau auch die Concier, den Klosterhof und Weinberge in Ingelfingen aufzählt. Um 1250 erbaut Kraft v. Boxberg die uns als Ruine erhaltene Burg Lichteneck, die vermutlich Mitte des 15. Jahrhunderts zerstört wurde.

gemeinde-ingelfingen-1Burgruine Lichteneck

1323 erhielt Ingelfingen von Kaiser Ludwig das Markt- und spätestens 1334 das Stadtrecht. Eine vorherige Stadtrechtsverleihung erscheint jedoch aus verschiedenen Gründen wahrscheinlich, ist allerdings nicht nachgewiesen. 1701 zog Graf Christian Kraft v. Hohenlohe in Ingelfingen auf und baute das Neue Schloss. Ingelfingen wurde Residenz; damit trat eine positive Entwicklung in Ingelfingen ein. 1764 wurde Graf Heinrich August von Ingelfingen in den Reichsfürstenstand erhoben. Sein Sohn Friedrich Ludwig, der letzte hier residierende Fürst, baute in den Jahren 1782 bis 1806 die Mariannenvorstadt als eine frühe Handwerkersiedlung aus. Er unterlag als preußischer Feldherr Napoleon in der Schlacht bei Jena und Auerstedt am 14.10.1806.

gemeinde-ingelfingen-2Neues Schloss

1805 ging im Rahmen der Erbfolge das Haus Hohenlohe-Öhringen an das Haus Hohenlohe-Ingelfingen. Der Sitz des Ingelfinger Fürstenhauses wurde in Folge nach Öhringen verlegt. Die teilweise noch erhaltene Stadtmauer, das Alte und Neue Schloss, Hausinschriften, Wappen und bauliche Besonderheiten sind sichtbare Zeugen der ereignisreichen und bedeutenden geschichtlichen Vergangenheit Ingelfingens.

gemeinde-ingelfingen-3Schwarzer Hof

Seit der Gemeindereform 1972 gehören zur Kernstadt Ingelfingen noch die Ortsteile Criesbach, Diebach. Dörrenzimmern mit Stachenhausen. Eberstal, Hermuthausen und Weldingsfelden. Ingelfingen zählt heute ca. 5.800 Einwohner.

gemeinde-ingelfingen-4Ingelfingen – Blick in die Weinberge

Ingelfingen hat dem Besucher auch heute einiges zu bieten:

Sehenswürdigkeiten:
Ev. Nikolauskirche, Neues Schloss, Schwarzer Hof, Münze, neu eingerichtetes Muschelkalkmuseum, Münze, Ruine Lichteneck

Freizeit:
Angeln, Tennis, Schwimmen, Minigolf, weit verzweigtes Rad- und Wanderwegenetz
Wir empfehlen einen Besuch in einer gemütlichen Gaststätte bei einer großen Auswahl erlesener Weine aus Ingelfingen und einer reichhaltigen Speisekarte oder eine Weinprobe in der Kochertalkellerei. Auch in der näheren Umgebung finden Sie viele Besichtigungsmöglichkeiten in Schlössern, Kirchen und Burgen.

Weitere Informationen finden sie unter www.ingelfingen.de